Kabelgestützte Full-HD Taucher-Videoanlage und Rekorder

Die Videoanlage ist in einem unzerstörbaren Pelicase eingebaut, im Deckel befindet sich ein Monitor, der gleichzeitig bis zu 4 Taucherkameras anzeigen kann. Das Bild kann auch über ein HDMI Kabel an einen großen Monitor oder auf einen Fernseher übertragen werden, die Auflösung beträgt 1920 × 1080, also Full HD bei 30 Frames/sec. Alle 4 Kameras können gleichzeitig aufgenommen werden, bei bei einer Kamera kann auch zusätzlich der Ton aufgenommen werden, wenn ein entsprechendes Tauchertelefon angeschlossen wird.

In der Videoanlage kann ich Festplatten bis max. 8 TB einbauen, damit könnte man mehrere Tage am Stück aufnehmen, die Akku-Laufzeit ermöglicht autarke Aufnahmen über viele Stunden, bei Einsatz eines Netzteiles ist die Laufzeit praktisch nicht begrenzt. Selbstverständlich ist es möglich, die Videoaufnahmen in einem gängigen Format auf einen USB-Stick zu exportieren. Die Kabellänge ist praktisch nicht begrenzt, mehrere 100 Meter sind möglich, es werden 3 Adern benötigt, besondere Anforderungen an das Kabel, bestehen, außer an die mechanische Belastbarkeit, nicht. Weitere technische Details kann ich jederzeit auf Wunsch mitteilen

Als Highlight kann ich auf Wunsch anbieten, das Videosignal über einen Router in ein WiFi Netzwerk zu streamen, damit kann dann z.B. Ein Baggerfahrer drahtlos auf einem Tablet das Kamerabild sehen.

Ich baue diese Videoanlage auf Anfrage, bei Bedarf verleihe ich meine Anlage aber auch gegen eine Tagesgebühr.

Eine Hamburger Taucherfirma, sowie ein weiterer Taucherbetrieb in Kappeln, setzen meine Anlagen zur vollsten Zufriedenheit seit einiger Zeit ein.

 

Mariscope Schleppkamera

Die Schleppkamera (schwarzweiß, 0.5LUX) ist in einem Edelstahlgehäuse eingebaut, das in einem massiven Schlepprahmen hängt. Die Bildübertragung ist kabelgebunden, das 5mm starke Kabel ist kevlarverstärkt und hat eine Bruchlast von über 100 Kg, es dient auch gleichzeitig als Schleppleine. Allerdings bin ich da skeptisch und benutze zusätzlich eine "normale" 8 mm Leine als Schleppleine. Das Signal wird auf einem transportablen 12V Fernseher dargestellt, der auch gleichzeitig die Möglichkeit einer VHS Aufzeichnung bietet. Mit der Kamera ist es möglich in einem akzeptablen Zeitrahmen eine größere Fläche nach Wracks, bzw. Wrackteilen abzusuchen. Die maximale Einsatztiefe beträgt 100 Meter, allerdings reichen uns in der Ostsee 40 Meter Kabel. Wenn das Umgebungslicht nicht mehr reicht, besteht die Möglichkeit eine Beleuchtung über 4 Power-Leds zuzuschalten, die eine ausreichende Helligkeit auch bei absoluter Dunkelheit erzeugen, natürlich hilft das nicht, wenn das Wasser so trüb ist, dass die Sicht unter 1 Meter fällt. Die ganze Einheit ist elektrisch autonom, da ich zusätzlich über eine externe 12 Volt-Versorgung verfüge, die Strom für mehrere Stunden bereit stellt.

 

Unterwasser-Video-Anlage

mein erster Versuch, unter Wasser ein Kamera einzusetzen! Ich habe den Monitor in ein UW-Telefon eingebaut, man kann den Bildschirm auch in Verbindung mit der Mariscope-Schleppkamera benutzen. Für die anderen Kameras habe ich eine Kabelverbindung mit Schleifkontakten, ich kann also jederzeit während des Betriebes Länge zugeben oder kürzen. Die Kameras habe ich in Lampengehäuse eingebaut, beide sind Farbkameras mit hoher Empfindlichkeit. In dem Lampengehäuse mit dem angebauten Handgriff, war noch Platz für eine aktive LED Beleuchtung, die auch bei dunkler Umgebung noch ausreichend Licht macht. Im Koffer ist eine Buchse vorhanden, damit man das Video abgreifen und auf einem Laptop aufzeichnen kann.

 

Eigenkonstruktion Tauchertelefon

Diese Landstationen baue ich selbst, sie funktionieren besser als alle anderen die ich kenne, die Lautstärke für den Taucher und den Signalmann sind separat regelbar, ein Lautsprecher ist fest eingebaut, die Verständigung ist glasklar. Es ist ein Wechselsprechtelefon, der Taucher ist permanent zu hören, der Signalmann muss zum Sprechen eine PTT Mikrofontaste drücken.

Der erste Prototyp in der grünen Box rechts ist heute noch bei einem Berufstaucher im Einsatz, das Nachfolgemodell habe ich schon vor einigen Jahren an einen anderen Berufstaucher verkauft, beide sind immer noch sehr zufrieden mit dem Tauchertelefon.

Meine aktuellen Unterwassertelefone sind in einem 1050er Pelicase untergebracht, das heißt die Größe und das Gewicht sind wesentlich gesunken. Ich baue diese Telefone gerne auch auf Bestellung und habe immer einige zum Ausprobieren oder Verleihen vorrätig.

 

Dräger + Matter Landstationen für Tauchertelefone

Diese Landstationen werden um den Hals gehängt, der Signalgast trägt einen Kopfhörer und muss zum Sprechen eine Taste drücken, der Taucher ist permanent hörbar. Die gelbe Dräger-Einheit ist ziemlich schwer und auf Dauer nicht sehr angenehm zu tragen, aber die Verständigung ist sehr klar. Bei beiden Telefonen kann die Lautstärke für den Taucher und den Signalmann getrennt geregelt werden. Im Kopfhörer ist zwischen 2 Polen eine Kontaktbrücke eingelötet, über die die Telefone eingeschaltet werden. Dadurch kann es nicht passieren, dass bei der Lagerung die Geräte versehentlich eingeschaltet bleiben und sich die Batterien so entleeren.

 

Matter Körperschall Telefon

Im Original handelt es sich um ein Körperschall-Telefon, bei dem der Taucher eine Kapsel, die zugleich Mikrofon und Hörkapsel ist, unter der Kopfhaube trägt, der Klang wird dabei über den Schädelknochen übertragen. Leider ist die Verständigung ziemlich miserabel, daher habe ich das Telefon umgebaut, dass es mit den normalen dynamischen Telefonkapseln funktioniert. Ganz hervorragend ist die Kabeltrommel, da sie über Schleifkontakte verfügt und es also jederzeit möglich ist, zusätzliches Kabel aufzurollen oder abzuspulen.

 

Telefonkabel

Außer dem Telefonkabel auf der Trommel habe ich noch verschiedene Längen Kabel die zwischen 40 und 60 Meter liegen. Außerdem habe ich einige vollständige Dräger Helmtaucher Telefonkabel zwischen 25 Mtr und 40 Mtr. Länge. Wenn Interesse besteht, kann ich da auch gerne solche Kabel verkaufen.